
Gesund sein bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern bedeutet vielmehr, ein harmonisches Zusammenspiel aller Ebenen – Körper, Geist und Seele. Die homöopathische Behandlung unterstützt dieses Zusammenspiel durch feine regulatorische Impulse, passendst zum aktuellen Zustand. «Similia similibus curentur» oder «Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden» bedeutet nichts anderes als die Erfahrung, dass alles was mit einer möglichst hohen Ähnlichkeit behandelt wird, sich wieder in die Heilung bewegen kann.
Die Behandlung
Eine ausführliche Anamnese – ein längeres Gespräch – ist das Herzstück der homöopathischen Behandlung. Dieses Gespräch ermöglicht es dem Homöopathen, «den Weg der Krankheit» oder «den Ursprung des entstandenen Ungleichgewichtes» aufzuspüren, um so einen passenden Therapieplan zu erstellen. Aus diesem Grund benötigt insbesondere die Erstanamnese ausreichend Zeit, um den Patienten in Bezug auf seine individuellen Reaktionsweisen, seinen Lebensmustern, Gewohnheiten, Emotionen und Persönlichkeitsmerkmalen in der Tiefe verstehen zu können.
Der Ablauf
Eine homöopathische Begleitung erfolgt je nach Situation Ihres Tieres. Bei chronischen Beschwerden, welche sich bereits über Jahre entwickelt haben, begleite Ich Tierbesitzer oft länger als bei akuten Beschwerden, die sich schnell und meist durch eine Ursache entwickelt haben. Die passende Begleitung wird immer beim Erstkontakt und der Terminfindung vorbesprochen.
Die Erstanamnese findet meistens online, via Videoanruf oder Telefon und in speziellen Situationen auch mal bei Ihnen zu Hause statt. Dabei nehme ich mir viel Zeit, die Geschichte des Tier-Patienten zu erfahren und dadurch Hinweise zu erhalten, um was es geht.
In der Begleitung lege ich viel Wert darauf, die individuelle Reaktionsweise des Tieres auf das verschriebene Mittel zeitnah zu erfahren. Je nach Situation und Verlauf wird zu Beginn oder während der Behandlung ein Follow-up-Termin vereinbart, um so Schritt für Schritt das Tier in eine bessere Gesundheit zu führen.
Leistungen&Preise
Ich mag es gerne unkompliziert. Daher verrechne ich für meine Betreuungsleistungen pauschal CHF 100.– pro Stunde. In einem persönlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam Ihre Bedürfnisse, damit ich Ihnen eine realistische Einschätzung zum zeitlichen Umfang geben kann.
Schreiben Sie mir eine E-Mail mit Ihren Angaben und denen Ihres Tieres. Dazu kurz einen Beschrieb, um was es geht. Falls Sie tierärztliche Befunde und Diagnosen zu Ihrem Tier haben, senden Sie mir diese bitte gleich mit. So weiss ich im Voraus, um was es geht und kann Sie für ein Kennenlerngespräch und eine Terminvereinbarung kontaktieren.
Was ist Homöopathie?
Homöopathie ist ein Heilverfahren, das die Selbstheilungskräfte des Patienten anspricht – Ähnliches soll durch ähnliches geheilt werden. Homöopathische Mittel, die aus Pflanzen, Mineralien oder tierischen Produkten hergestellt worden sind, werden nach dem Ähnlichkeitsprinzip nach einer gründlichen Fallaufnahme (Anamnese) verabreicht.
Wie wirkt die Homöopathie?
In akuten Fällen lindert das richtig gewählte Mittel innert wenigen Minuten die Beschwerden. Bei chronischen Fällen ist es nötig, mit mehreren verschiedenen Mitteln, Schicht für Schicht die langjährige Krankheit abzutragen. Die Homöopathie regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an und bringt diesen da in die Heilung, wo es noch möglich ist. Homöopathie ist aktive Hilfe zur Selbsthilfe.
Was hat es mit der sogenannten Potenz auf sich?
Die Ursubstanz eines Wirkstoffes wird potenziert, also in genau vorgegebenen Schritten verdünnt und geklopft. So ist es möglich, auch eigentlich giftige Wirkstoffe verwenden zu können. Dieser potenzierter Wirkstoff wird Milchzucker (Globulis) aufgesprüht. Es ist so, dass ein Mittel an Wirkungskraft gewinnt, je mehr es potenziert wird. Tiefe Potenzen wirken eher auf der körperlichen Ebene, hohe Potenzen sind tiefgreifender und haben eine längere Wirkungsdauer.
Gibt es einen Unterschied in der Homöopathie zwischen Tieren und Menschen?
Homöopathie wirkt bei Tieren gleich wie beim Menschen. Ihre Reaktionsweise auf die Homöopathie ist vergleichbar mit der unserer Kinder. Dies erklären wir uns damit, dass Tiere weniger belastet und durch ihr natürlicheres «Sein» weniger durch psychische Belastungen verkompliziert sind. Diese Tatsache scheint sich aber in den letzten Jahren geändert zu haben. Tiere übernehmen oft menschliche «Verstimmtheiten» und äussern diese ebenfalls pathogen.
Wie gebe ich meinem Tier das homöopathische Mittel am besten?
Jede Tierart und jeder Charakter hat eigene Bedürfnisse. Daher unterscheidet sich auch die Verabreichung homöopathischer Mittel von Tier zu Tier leicht. Grundsätzlich gilt: Das Mittel sollte nach Möglichkeit «pur» – also als reine Globuli oder in Wasser gelöst – ohne Zusätze gegeben werden. Falls dies nicht möglich ist, gibt es bewährte Tricks für die verschiedenen Tierarten, die ich Ihnen gerne verrate. Das Ziel sollte immer eine möglichst entspannte Gabe des Mittels sein.
Wie sehen die Folgebehandlungen aus?
Nach der Verabreichung des Mittels notieren Sie sich bitte alle auffallenden Veränderungen bei Ihrem Tier. Oft genügt anschliessend eine telefonische Rücksprache. Aufgrund Ihrer Beobachtungen kann ich den weiteren Behandlungsverlauf festlegen oder wir vereinbaren einen neuen Termin, sollte sich die Situation grundlegend verändert haben.
Als klassische Homöopathin begleite ich Sie und Ihr Tier gerne. Schreiben Sie mir eine E-Mail und ich melde mich bei Ihnen für ein Kennenlern-Gespräch.

Am besten erreichen Sie mich über mein E-Mail-Adresse. Geben Sie einfach Ihre Kontaktdaten an und beschreiben Sie kurz, um was es geht. Ich freue mich auf Sie und Ihren tierischen Begleiter.